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Klimaschutz und Energieversorgung

 

Energiespartipps – nachdenken lohnt sich

Ernährung

Fleisch, Käse und Milchprodukte sind bei ihrer Herstellung energieaufwendiger als Obst, Gemüse oder Getreideprodukte. Wer öfter mal auf Fleisch verzichtet, schont das Klima: 1 kg weniger Rindfleisch pro Woche spart 700 kg CO2 pro Jahr. Bioprodukte und Obst und Gemüse aus der Region haben eine bessere CO2-Bilanz als weit gereiste Nahrungsmittel.

Tipps zum biologischen Einkauf vor Ort unter www.frankfurt.de oder beim Umwelt­telefon +49 (0)69 212 39100.

Ökostrom

Zum Ökostromanbieter wechseln unterstützt den Ausbau erneuerbarer Energien und spart bei einem Stromverbrauch von 1.700 kWh rund 1.000 kg CO2 pro Jahr.
Mainova bietet Ökostromtarife an: www.mainova.de

Zertifizierte Ökostromanbieter erkennt man am Label „OK-power“ oder am „Grüner Strom Label“. www.ok-power.de und www.gruenerstromlabel.de

Energiesparlampen

Drei 60-Watt-Glühbirnen gegen 11-Watt-Energiesparlampen austauschen spart rund 100 kg CO2 pro Jahr. Oder: Wenn ­jeder Haushalt in Frankfurt nur eine 60-Watt-Glühbirne gegen eine 11-Watt-Energiesparlampe austauschen würde, würden jährlich 11.000 Tonnen CO2 eingespart.

Welche Energiesparlampe welche Glühbirne ­am besten ­ersetzt, zeigt der Lampen-Assistent unter www.frankfurt-spart-strom.de

Wie gut ist Ihre CO2-Bilanz?

Berechnen Sie Ihre persönliche CO2-Bilanz. Finden Sie heraus, in welchen Bereichen Sie bereits einen Beitrag für den Klimaschutz leisten und wo noch Potentiale verborgen sind. http://uba.klima-aktiv.de

 

Energiespartipps – lohnende Investitionen

Haushaltsgeräte

Beim Neukauf von Haushaltsgeräten sollte man Geräte der besten Effizienzklasse wählen. Diese ist bei Kühl- und Gefriergeräten A++, bei allen anderen Haushaltsgeräten A. Der Ersatz eines alten Kühlschranks durch einen effiziente­ren spart bis zu 220 kg CO2 pro Jahr.

Eine Liste mit besonders sparsamen Haushaltsgeräten ist beim Energie­referat erhältlich: www.frankfurt-spart-strom.de

Modernisierung

Bei anstehenden Modernisierungsmaßnahmen lohnt es sich, einen Energieberater zurate zu ziehen und sich über Förderprogramme zu informieren. So kann man für das gleiche Geld energetisch besser sanieren.

Das Energiereferat hält Listen mit Energieberatern, ­Planern und Fachhandwerkern sowie zu ­Förder­programmen bereit. www.energiereferat.stadt-frankfurt.de

Heizungspumpen

Für fast 20 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Hauses sind Heizungspumpen verantwortlich. Die Anschaffung einer neuen, effizienten Pumpe kostet rund 300 Euro. Eine Anschaffung, die sich nach kurzer Zeit rechnet: Die alte Heizungspumpe auszutauschen, spart bis zu 75 Prozent Strom und 180 kg CO2 pro Jahr. Die Mainova AG und die KfW fördern die Umstellung von alten Umwälz- auf hochmoderne Heizungspumpen.

www.mainova.de/klimapartner
www.kfw-foerderbank.de

 

Energiespartipps im Verkehr

Kraftstoff sparen beim Autofahren

Frühzeitig schalten beim Autofahren spart Kraftstoff. Die Faustregel lautet: ab 30 km/h dritter, ab 40 km/h vierter und ab 50 km/h fünfter Gang. Bei optimalem Reifendruck verbraucht das Auto ungefähr ein Fünftel weniger ­Kraftstoff. Bei einem Mittelklassewagen (Benziner, Verbrauch 8 Liter auf 100 km) kann man bei einer Strecke von 10.000 km pro Jahr 400 kg CO2 einsparen. Spritspartrainings bieten u. a. der ADAC und das Ausbildungszentrum ­Straßenverkehr an.

www.ausbildungszentrum-strassenverkehr-frankfurt.de

Sparen auf kurzen Wegen

Legt man 3 km mit dem Rad oder zu Fuß anstatt mit dem Auto zurück, spart man bezogen auf einen Mittelklassewagen (Benziner, Verbrauch 8 Liter auf 100 km) 1 kg CO2.

Auf gutem Wege – ohne Auto

Wer ganz auf ein eigenes Auto verzichten möchte, findet
hier Alternativen: