Frankfurts Skyline
„Wachstum“ auf verschiedene Art und Weise

- 68 Meter hoch: das Zürich-Haus

- 170 Meter hoch: der OpernTurm
Frankfurts Skyline wächst: Der Westturm des Fernmeldezentrums an der Hauptwache (Bauzeit 1951 bis 1956, Höhe 69 m) und wenig später das Zürich-Haus an der Alten Oper (Bauzeit von 1958 bis 1960, Höhe 68 m) markierten den Beginn der Entwicklung der Frankfurter Skyline. Mittlerweile gibt es im Stadtgebiet von Frankfurt fast 100 „Hochhäuser“, also Gebäude, die ohne Aufbauten eine Höhe von 50 m überschreiten. Der höchste Bau ist der Commerzbank Tower mit einer Höhe von 259 m bis zum Dach (bis zur Spitze 300 m).
Seit den 1950er-Jahren sind nicht nur viele Hochhäuser mit immer größerer Höhe hinzugekommen, auch der Bestand verändert sich. Das Zürich-Haus wurde im Jahr 2002 abgerissen, an seiner Stelle steht nun der OpernTurm mit 48 Etagen. Er ist nach dem Umweltstandard LEED Gold für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen zertifiziert. Auch das Fernmeldehochhaus ist verschwunden. Hier wurde das „Palais- Quartier“ gebaut mit Büros, einem Hotel und der Einkaufspassage MyZeil.
Ein Beispiel für einen anderen Trend sind die Doppeltürme der Deutschen Bank (erbaut 1979 bis 1984). Sie wurden seit Ende 2007 grundlegend saniert. Durch die Summe der ergriffenen Maßnahmen konnte der Energiebedarf um die Hälfte, der Verbrauch von Wasser um über 70% und die CO2-Emissionen um fast 90% verringert werden. Dies macht die Doppeltürme zu einem der umweltfreundlichsten Hochhäuser der Welt. Die Ressourcen- und Energieeffizienz der Türme wurde mit den jeweils höchstmöglichen Zertifikaten LEED-Platin und DGNB-Gold prämiert.
Einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz leistet dabei der Anschluss an das Frankfurter Fernwärmenetz.



