Kinder experimentieren mit Glühbirnen © Mainova
Kinder experimentieren mit Glühbirnen © Mainova

Film zum Schuljahr der Nachhaltigkeit

Das "Schuljahr der Nachhaltigkeit" ist ein Kooperationsprojekt von Frankfurts "Best Practice-Aktivitäten" aus dem Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE). Diese werden zusammengeführt und zu einem integrierten Programm für den schulischen Unterricht weiterentwickelt.

Ziel ist es, langfristig Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern aufzubauen. Diese Zusammenarbeit bildet die Basis für die Institutionalisierung von BNE, einem mondernen, kompetenzorientierten Lehr- und Lernansatz.

Um diesen Ansatz bekannter zu machen wurde von "Umweltlernen in Frankfurt e.V." in Zusammenarbeit mit der GIZ ein Film gedreht, der am 08.05.2013 veröffentlicht wurde.

Film: Schuljahr der Nachhaltigkeit 

Projektwettbewerb "Zukunft lernen"

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig hat am 14. März 2013 die Beiträge des Projektwettbewerbs "Zukunft lernen" bei der Sonderausstellung "[g]artenvielfalt" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dieser Wettbewerb war Teil eines Online-Dialogs, den die Stadt Frankfurt im Herbst 2012 im Rahmen ihrer Initiative "Bildung für nachhaltige Entwicklung" eingerichtet hatte. Schulen und andere Bildungseinrichtungen konnten Projekte zu Schlüsselthemen einer nachhaltigen Stadtentwicklung einreichen.

Mitgemacht haben unter anderem die Wöhlerschule, die Berthold-Otto-Schule, das Friedrich-Dessauer-Gymnasium, die Elisabethenschule und die Ernst-Reuter-Schule II, sowie Kinder und Jugendliche aus Gallus- und Europaviertel. Die behandelten Themen reichten von der Gestaltung von Freiflächen, Energie und Mobilität, Biodiversität bis zu Ernährung.

Die "große Bandbreite und individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema" hat die Jury dazu veranlasst, nicht nur ein einzelnes Projekt als Gewinner auszuzeichnen, sondern jedes der eingereichten Projekte mit dem Preisgeld finanziell zu unterstützen.

Weitere Informationen zu den Projekten

Können wir uns "passiv" leisten?

In einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung (17.04.2013) wurde über das Thema Passivhäuser diskutiert. Frankfurt am Main als Passivhaushauptstadt Europas will die Passivhausbauweise als Standard etablieren.

Die Diskussion wurde aufgezeichnet. Hören Sie doch mal rein.

Kinder beim Experimentieren © Umweltlernen in Frankfurt e.V.
Kinder beim Experimentieren © Umweltlernen in Frankfurt e.V.

Pilotphase gestartet

Schuljahr der Nachhaltigkeit Logo © Umweltlernen in Frankfurt e.V.
Schuljahr der Nachhaltigkeit Logo © Umweltlernen in Frankfurt e.V.

Was verbindet Hostatoschule, Franckeschule, Merianschule und die Grundschule Riedberg mit der ABG Frankfurt HoldingFES GmbH und Mainova AG? An diesen Pilotschulen wird im Schuljahr 2012/13 das Greencity-Projekt "Schuljahr der Nachhaltigkeit" erstmals durchgeführt, getestet und weiterentwickelt.

Das Leitziel ist Gestaltungskompetenz: "Jedes Frankfurter Kind weiß nach der Grundschule, was nachhaltige Entwicklung bedeutet, kann Handlungsmöglichkeiten benennen und für die Gestaltung des eigenen Lebens nutzen."

Mit finanzieller und praktischer Unterstützung von Sponsoren entsteht eine bisher einmalige Projektstruktur im Rahmen der "Bildung für nachhaltige Entwicklung", die bereits weit über die Stadt hinaus Aufmerksamkeit erfährt.

Konzept

Online-Bürgerbefragung "Zukunft lernen"

Schuljahr der Nachhaltigkeit

Blühstreifen und Lerchenfenster im GrünGürtel

Nacherntestreifen für Feldhamster - Das nicht abgeerntete Getreide bietet dem vom Aussterben bedrohten Feldhamster Deckung und Nahrung für den Winter © Rosi Glenz
Nacherntestreifen für Feldhamster - Das nicht abgeerntete Getreide bietet dem vom Aussterben bedrohten Feldhamster Deckung und Nahrung für den Winter © Rosi Glenz

Frankfurter Landwirte engagieren sich für Artenvielfalt

Rund 60 Landwirte haben sich verpflichtet, die Vielfalt der heimischen Arten zu fördern. Diese Landwirte haben eines gemeinsam – sie alle haben Ackerland von der Stadt Frankfurt gepachtet und für sie gilt daher die neu eingeführte Biodiversitätsklausel im städtischen Pachtvertrag.  Dieses von Liegenschaftsamt, Umweltamt und Vertretern der Landwirtschaft erarbeitete Konzept stellt den Landwirten acht verschiedene Maßnahmen zur Auswahl, die mit großem Engagement umgesetzt wurden. Ackerbaulich genutzte Flächen sollen so als Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten aufgewertet und der Biotopverbund verbessert werden.

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