Prof. Christoph H. Mäckler

Architekt und Städteplaner

© Hardy Müller

Prof. Christoph H. Mäckler ist Architekt und Städtebauer in Frankfurt am Main und Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst an der Technischen Universität Dortmund. Das Institut forscht unter anderem zu den Themen Stadt, Architektur und Energie und veranstaltet seit 2010 die jährliche „Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt.“

Perspektive

„Kulturelle Stadt“

Ein nachhaltiges Frankfurt braucht

  • „Dauerhaftigkeit“ als Orientierung
  • eine ganzheitliche Perspektive
  • Entwicklung von Charme und Schönheit
  • verdichtete und kompakte Quartiere
  • einen ressortübergreifenden „Master-Plan“
  • austrahlungsstarke „Leuchtturm-Projekte“
Meine Definition

Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit ist ein Begriff, den man durch Dauerhaftigkeit ersetzen sollte, heute ist ja alles nachhaltig, kommt irgendwie der Begriff aus der Forstwirtschaft. Ist aber wenig geeignet eigentlich, auf das einzugehen, was wir uns in einer Stadt vorstellen, in der wir leben, in der wir gut leben wollen. In der wir schön leben wollen, in der wir arbeiten. Es heißt, wir müssen von Dauerhaftigkeit sprechen. Das Zweite, was wir bedenken müssen, ist, dass wir Stadt und ihre Planung wieder gesamtheitlich sehen müssen. Das heißt, wir brauchen Verkehr in der Stadt, aber Verkehr ist nicht alles. Wir brauchen Grün in der Stadt, aber Grün ist nicht alles. Wir brauchen Museen in der Stadt, aber Museen sind nicht alles und so könnte es immer weitergehen.

Frankfurt, so könnte es sein
Frankfurt, das nervt mich!
Frankfurter Perspektiven

In welcher Stadt wollen wir leben? Was müssen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgergesellschaft heute tun, damit Frankfurt eine nachhaltige Entwicklung gelingt?

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