Chronik

Schlaglichter auf die Veränderungen

1992

Die Produktion der Adlerwerke, die Autos, Motorräder, Fahrräder und zuletzt Büromaschinen herstellten, wird stillgelegt. Auf dem Gelände entsteht der „Gallus­park“ mit Wohnungen und Büros, die von Tochterfirmen der Deutschen Bahn AG, den Werbeagenturen Wunderman und Young & Rubicam sowie Firmen aus der IT- und Telekommunikationsbranche genutzt werden.

1995

DeCix, der mittlerweile wichtigste und größte Telekommunikationsnetzknoten in Kontinentaleuropa, geht in Frankfurt in Betrieb. Inzwischen wurden aufgrund des steigenden Internetverkehrs drei weitere Knoten im Stadtgebiet in Betrieb genommen.

1997

Der Frankfurter Standort der Hoechst AG, die 1999 mit Rhône-Poulenc zur Aventis S.A. fusioniert, wird in den Industriepark Höchst umgewandelt. Er ist einer der drei größten Chemiestandorte Europas. Über 90 Unternehmen haben dort ihren Sitz. Das Ticona-Werk in Kels­terbach, das dem Ausbau des Frankfurter Flughafens weichen muss, wird hier neu gebaut.

2001

Zum Sommersemester wird der Poelzig-Bau der Goethe-Universität Frankfurt zur Nutzung übergeben. Das von Hans Poelzig entworfene Gebäude war Konzernzentrale der I.G. Farbenindustrie AG und von 1945 bis 1995 Hauptquartier der amerikanischen Streitkräfte. Auf dem Gelände hinter dem Gebäude entsteht der Campus Westend, der bis 2014 bezogen werden soll.

2005

Die Metallgesellschaft – traditionsreicher Rohstoffhandels- und Anlagenbaukonzern – firmiert um in GEA Group und verlegt ihren Sitz nach Bochum. Auf dem Gelände der Zentrale an der Alten Oper wurde von 1998 bis 2003 der Büro­komplex „Die Welle“ errichtet.

2009

Die Messe Frankfurt nimmt die Messehalle 11 in Betrieb. Sie wurde auf dem an das Messegelände angrenzenden ehemaligen Güterbahnhof gebaut, auf dem das Europaviertel entsteht.