Rebstockpark © Grünflächenamt

Rebstockpark

Gestaltung nach einem avantgardistischem städtebaulichen Ansatz

Die Bau- und die Grünflächen wurden auf dem Rebstockgelände nach dem gleichen Gestaltungsprinzip geplant. Nach dem Bau der Infrastruktur wurden in den Alleen und auf dem Stadtplatz 880 raumprägende Bäume gepflanzt. Vor allem die Säulenbäume entlang der Straßen geben dem Stadtteil einen unverwechselbaren Charakter. Das Rebstockgelände liegt auf dem sandigen Grund einer ehemaligen Kiesgrube, hier sorgen „trockene Grachten“ für die Versickerung und Ableitung des Oberflächenwassers aus den angrenzenden Baugebieten.

Dem Baugebiet am neuen Rebstockpark liegt ein avantgardis­tischer städtebaulicher Ansatz zugrunde, den der New Yorker Architekt Peter Eisenman mit den Landschaftsarchitekten Robert Hanna und Laurie Olin aus Philadelphia entwickelt hat. In Anlehnung an die „Katastrophentheorie“ René Thoms und an Gilles Deleuze sind „Faltungen“ das zentrale Entwurfselement. Das mathematische Modell zeigt sich in Form eines verzerrten Rasters in der Topo­gra­fie, in den Straßenführungen, den Grundrissen und Fassaden und in der Gestaltung des Parks.

In einem Abstand von 4,50 m markieren säulenförmige Bäume in Nord-Süd-Richtung die Rasterlinien. In Ost-West-Richtung sind es rundkronige Baumarten, die den Park mit der angrenzenden Bebauung verbinden.

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