Grundlagenarbeiten

Frankfurt im Klimawandel

Wissenschaftliche Erforschung

Die Stadt Frankfurt am Main hat mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ein Modellprojekt gestartet, in dem die Ergebnisse der ­globalen und regionalen Klimaprognosen erstmals auf den Maßstab einer Stadt bezogen werden. Ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Datengrundlagen zum Stadtklima ist die Novellierung des Klimaplanatlasses durch die Universität Kassel, der nun in digitaler Form vorliegt.

Hochwasserschutz

Mit den klimatischen Veränderungen gehen sehr unterschiedliche Prognosen für Wahrscheinlichkeiten und Intensitäten von Niederschlägen und Hochwasserereignissen einher. Hochwasserschutzkonzepte für die Frankfurter Flüsse und Bäche sollen gleichwohl bestmögliche Vorsorge treffen. Mehr Informationen

Baumartenliste und Alleen

Die Stadt wird ihre speziell für Frankfurt geführte Baumarten­liste (für Straßen-, Park- und Waldbäume) unter dem Aspekt des Klimawandels anpassen. Es werden neue Alleen angelegt, die Straßen und Wege beschatten. Mehr Informationen

Frankfurter Floren

Auch um Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Frankfurter Pflanzenwelt zu erfassen, hat der Magistrat eine „Flora von Frankfurt“, d. h. eine Bestandsaufnahme der in Frankfurt wachsenden Wildpflanzen unter besonderer Berücksichtigung der Neuankömmlinge (Neophyten), in Auftrag gegeben.  Mehr Informationen

Hitzefrühwarnsystem

Der Magistrat beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit mit den Auswirkungen von Klimaveränderungen auf die Gesundheit der Menschen. Das Amt für Gesundheit alarmiert nach einem Hitzefrühwarnsystem besonders sensible Bereiche wie Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Es wird untersucht, welche gesundheitlichen Auswirkungen klimatisch bedingte Veränderungen bei Pflanzen (z. B. Allergierisiko) und Tieren (z. B. Infektionsrisiko) haben. Mehr Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten bei großer Hitze

Klimaschutz

Neben der Anpassung an den Klimawandel fördert der Magistrat auch den Klimaschutz, z. B. durch Passivhausbauweise, Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, rationelle Stromnutzung, Strom­einsparung und den Ausbau regenerativer Energien. Mehr Informationen