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Bioabfalltonne

FES Bioabfalltonne

Etwa ein Viertel des Abfalls, der in Haushalten anfällt, besteht aus organischen Küchen- und Gartenabfällen, die gesammelt und kompostiert werden können. Die Tonne für Bioabfall wurde in Frankfurt Ende 1998 flächendeckend eingeführt. Sie ist gebührenfrei und wird grundsätzlich auf jedem bebauten und bewohn­ten Grundstück aufgestellt. Wer die Möglichkeit zur Eigenkompostierung hat und nutzt, kann vom Anschluss- und Benutzungszwang befreit werden.

Über den richtigen Umgang mit der Tonne informieren die Broschüren der FES und die Internetseiten unter www.frankfurt.de. Wenn Sie die Tonne richtig befüllen, kommt es nicht zu Geruchsbelästigungen oder Madenbefall.

Der eingesammelte Bioabfall wird in der Bioabfallbehandlungsanlage im Frankfurter Osthafen verwertet. Dort werden daraus wertvolle Kompost­erden erzeugt und Biogas, das in Strom und Wärme umgewandelt wird.

Sperrmüll

Zum Sperrmüll gehören bewegliche Gegenstände, die normalerweise in Privathaushalten anfallen und die wegen ihrer Größe nicht in die Tonne für Restmüll passen, also etwa Regale, Schränke, Sofas, Tische, Stühle, Teppiche, Matratzen und Elektrogroß­ge­räte. Termine für die Sperrmüllabholung vergibt das Servicecenter der FES GmbH:
Servicetelefon* 0180 3 3722550 oder online unter www.fes-frankfurt.de

* 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise anbieter­abhängig, maximal 42 Cent pro Minute.

Altglas

Für Altglas stehen in Frankfurt 1.470 Container im öffentlichen Raum bereit. Sie nehmen Verpackungsglas auf, also z. B. Getränkeflaschen, Ketchupflaschen, Arzneimittelflaschen, Marmeladen- und Gurkengläser oder Parfumflakons, nicht aber Trinkgläser oder Vasen. Altglas wird getrennt nach den Farben Grün (und Blau), Braun und Weiß gesammelt.

Trockenbatterien

Für Trockenbatterien gilt: Wer neue verkauft, muss auch verbrauchte annehmen. In vielen Supermärkten, Baumärkten und Elektrogeschäften stehen dafür Sammelbehältnisse bereit. Auch in vielen Gebäuden der Stadtverwaltung können Sie Trockenbatterien entsorgen.

Schadstoffmobil

Das Schadstoffmobil © FES GmbH

Drei Schadstoffmobile der FES sind im Stadtgebiet unterwegs – an 70 Standplätzen im Wechsel. Sie sind von 9 bis 19 Uhr im Einsatz und stehen samstags von 9 bis 12 Uhr an den Betriebshöfen der FES bereit.

Dort können in haushaltsüblichen Mengen zum Beispiel Säuren, Laugen, Lackreste, Autobatterien (maximal eine!), Energie­sparlampen oder Medikamente abgegeben werden. Ab einer Abgabemenge von 30 kg ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Diese gilt generell für Gewerbetreibende. Die Abgabe ist kostenlos.

Standplätze und Termine erfahren Sie in „Oskar“, dem Magazin der FES, oder im ­Internet unter www.fes-frankfurt.de

FES Papierkorb

Papierkörbe

Auch da landet Abfall: In Frankfurt gibt es, durch das Umweltamt beauftragt, etwa 7.000 Abfallbehälter („Papierkörbe“) für den öffentlichen Raum. Auf der stark fre­quentierten Zeil z. B. gibt es ein dichtes Angebot von Papierkörben, die mehrfach täglich geleert werden.

Papierkörbe werden in den Parks durch das Grünflächenamt sowie an Haltestellen und in Bahnhöfen durch die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und die Deutsche Bahn AG aufgestellt.