Umweltzone in der Stadt

Umweltzone

Die Feinstaubkonzentration verringern

Um langfristig die Einhaltung des Feinstaubgrenzwerts zu erreichen, wurde im Oktober 2008 eine 110 km² große Umweltzone im Stadtgebiet von Frankfurt eingerichtet. Fahrzeuge mit besonders hohem Schadstoffausstoß dürfen ­darin nicht fahren. Von diesem Fahrverbot betroffen sind vor allem ältere Dieselfahrzeuge.

In die Frankfurter Umweltzone dürfen ab 1. Januar 2012 nur noch Fahrzeuge einfahren, die an der Windschutzscheibe mit einer grünen Feinstaubplakette (Euro 4 oder besser) gekennzeichnet sind. Wer ohne gültige Plakette in die Umwelt­zone einfährt, muss ein Bußgeld von 80 Euro zahlen. Im begründeten Einzelfall sind Ausnahmen vom Fahrverbot möglich. Eine Ausnahmegenehmigung ist auch in den Städten Mainz, Wiesbaden und Offenbach gültig. Anträge können beim Straßenverkehrsamt Frankfurt am Main gestellt ­werden.

Die Wirkung der Umweltzone kann auch anhand der Kraftfahrzeugstatistik bewertet werden. Die Zahlen dokumentieren, dass sich die Frankfurter Flotte schneller als im Bundesdurchschnitt modernisiert. Der Trend geht eindeutig zu Fahrzeugen mit grüner Plakette und damit zu Fahrzeugen mit geringerem Schadstoffausstoß. Inzwischen haben rd. 92 Prozent aller in Frankfurt angemeldeten Kraft­fahrzeuge eine grüne Plakette und damit freie Fahrt in allen deutschen Umweltzonen.
 

Grafik Kraftfahrzeuge in Frankfurt nach Plaketten
Kraftfahrzeuge in Frankfurt nach Plaketten
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Weitere Informationen zur Frankfurter Umweltzone, wie z.B. zu Feinstaubplaketten, möglichen Ausnahmen, zur Nachrüstung von Partikelfiltern und vielem mehr finden Sie unter www.frankfurt.de