Energie- und Klimaschutzkonzept
Frankfurt ist im Klimaschutz schon lange aktiv
Frankfurt beginnt hier bei Weitem nicht bei null. Mit der Gründung des Energiebüros im Hochbauamt 1983 begann die Stadt, ihre Verantwortung im Bereich Energieeinsparung wahrzunehmen. Mit der Einrichtung des Energiereferats und der Mitgründung des Klima-Bündnisses der europäischen Städte im Jahr 1990 verstärkte die Stadt die Aktivitäten beim Klimaschutz. Ambitionierten Zielen und Vorgaben der Politik folgte die Umsetzung durch die Organe der Stadt.
Im Klimaschutzkonzept mussten daher nur wenige grundsätzlich neue Technologien oder Maßnahmen vorgeschlagen werden. Das Konzept soll die vorhandenen Aktivitäten intensivieren, stärker verzahnen und, soweit nötig, durch neue ergänzen. Die Ansätze reichen von technischen Maßnahmen wie etwa dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung über indirekte Maßnahmen wie Information und Weiterbildung bis zum Aufbau von Netzwerken der Akteure im Klimaschutz.
In den nächsten zehn Jahren sind in Frankfurt 20 Prozent weniger CO2 machbar, wenn Haushalte, Unternehmen, Wohnungsgesellschaften und die Energiewirtschaft zusammenarbeiten.
Das Klimaschutzkonzept enthält einen Katalog von über 50 wirtschaftlich sinnvollen Einzelmaßnahmen. Die Schwerpunkte liegen in diesen Bereichen:
- Reduzierung des Wärme- und Strombedarfs (Stromsparoffensive in privaten Haushalten, energetische Sanierung von Wohngebäuden, Energieeffizienz in Büro- und Gewerbegebäuden)
- Ausbau der Nah- und Fernwärmeversorgung
- Förderung dezentraler Hauskraftwerke (Blockheizkraftwerke)
- Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere die Nutzung von Biomasse
Klimaschutzkonzept
Das Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Frankfurt am Main finden Sie hier (PDF).





