Energie- und Klimaschutzkonzept

Frankfurt ist im Klimaschutz schon lange aktiv

Mit ihrem Energie- und Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2008 hat die Stadt Frankfurt am Main ­einen konkreten Fahrplan, wie die CO2-Emissionen reduziert werden können.

Frankfurt beginnt hier bei Weitem nicht bei null. Mit der Gründung des Energiebüros im Hochbauamt 1983 begann die Stadt, ihre Verantwortung im Bereich Energieeinsparung wahrzunehmen. Mit der Einrichtung des Energiereferats und der Mitgründung des Klima-Bündnisses der europäischen Städte im Jahr 1990 verstärkte die Stadt die Aktivitäten beim Klimaschutz. Ambitionierten Zielen und Vorgaben der Politik folgte die Umsetzung durch die Organe der Stadt.

Im Klimaschutzkonzept mussten daher nur wenige grundsätzlich neue Technologien oder Maßnahmen vorgeschlagen werden. Das Konzept soll die vorhandenen Aktivitäten intensivieren, stärker verzahnen und, soweit nötig, durch neue ergänzen. Die Ansätze reichen von technischen Maßnahmen wie etwa dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung über indirekte Maßnahmen wie Information und Weiterbildung bis zum Aufbau von Netzwerken der Akteure im Klimaschutz.

In den nächsten zehn Jahren sind in Frankfurt 20 Prozent weniger CO2 mach­­bar, wenn Haushalte, Unternehmen, Wohnungsgesellschaften und die Ener­giewirtschaft zusammenarbeiten.

Das Klimaschutzkonzept enthält einen Katalog von über 50 wirtschaftlich sinn­vollen Einzelmaßnahmen. Die Schwerpunkte liegen in diesen Bereichen:

  • Reduzierung des Wärme- und Strombedarfs (Stromsparoffensive in privaten Haushalten, energeti­sche Sanierung von Wohngebäuden, Energieeffizienz in Büro- und Gewerbegebäuden)
  • Ausbau der Nah- und Fernwärmeversorgung
  • Förderung dezentraler Hauskraftwerke (Blockheizkraftwerke)
  • Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere ­die Nutzung von ­Biomasse
Zahlen & Fakten

Einsparpotenziale bei Strom

Der Stromverbrauch bzw. die CO2-Emissionen der privaten Haushalte könnten bis 2015 um 37 Prozent verringert werden. Bis 2025 addiert sich das Minderungspotenzial auf 54 Prozent.

Grafik Wirtschaftliche Potenziale bei Strom
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Einsparpotenziale bei Wärme*

Mit Wärmedämmung, Hauskraftwerken und Solaranlagen könnten die CO2-Emissionen im Wärmebereich bis 2015 um 27 Prozent verringert werden. Bis 2025 addiert sich das Einsparpotenzial auf 45 Prozent.

Grafik Wirtschaftliche Potenziale bei Wärmeanwendungen in privaten Haushalten 2015 bis 2025
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Klimaschutzkonzept

Das Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt Frankfurt am Main finden Sie hier (PDF).