Maßnahmen und Projekte

Klimaschutz und ­Energieversorgung

Förderprogramm

„Frankfurt spart Strom“

Broschüre Frankfurt spart Strom

Frankfurt ist bundesweit die erste Stadt, die Stromsparen mit einer Geldprämie belohnt. Wer seinen Stromverbrauch innerhalb eines Jahres um mindestens 10 Prozent reduziert, erhält von der Stadt eine Prämie von 20 Euro und noch einmal 10 Cent für jede weitere eingesparte Kilowattstunde. Die bisherigen Teilnehmer ent­lasteten ihren Geldbeutel um durchschnittlich 65 Euro und schonen gleichzeitig das Klima.

www.frankfurt-spart-strom.de

Strommessgeräte können kostenlos beim ­Energiereferat und bei der Mainova AG ausgeliehen werden.

Projekte

eClub - wer mitmacht, kann dauerhaft sparen

Logo eClub Frankfurt © Energiereferat Frankfurt am Main

Der eClub ist eine kostenlose, neutrale und moderierte Plattform für Frankfurter Haushalte,
die aktiv und dauerhaft Stromsparen wollen.
Das Angebot des Energiereferats im Rahmen
von Frankfurt-spart-Strom richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

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Video Energiesparen in Frankfurt

Masterplan 100 % Klimaschutz

Ihr Fahrplan zur regenerativen Energieversorgung. Als eine der ersten Städte Deutschlands wird Frankfurt einen konkreten Fahrplan für eine zu 100 Prozent regenerative Energieversorgung erarbeiten. Die Stadtverordnetenversammlung hat Ende September 2015 mit großer Mehrheit die vom Dezernat für Umwelt und Gesundheit beauftragte Machbarkeitsstudie des Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) zum „Masterplan 100 % Klimaschutz“ beschlossen. Die Studie ist Bestandteil der ersten Projektphase des vom Bundesministerium geförderten Projekts „Masterplan 100% Klimaschutz“. Sie dient als Basis für die Fortschreibung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Frankfurt am Main.

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ÖKOPROFIT – Betriebliches Umweltmanagement

Ökologisch wirtschaften und den Profit erhöhen ist das Ziel von ÖKOPROFIT. Die Stadt Frankfurt am Main fördert dieses Projekt, um mit der Wirtschaft einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Frankfurt zu leisten. ÖKOPROFIT bietet Unternehmen einen Einstieg in Umwelt- und Energie­managementsysteme. Sie sparen Kosten, schonen die natürlichen Ressourcen und vermindern negative Einwirkungen auf die Umwelt.

Auch für 2016 ist wieder eine Ökoprofit-Runde geplant. Interessierte Unternehmen wenden sich bitte an Florian Unger vom Energiereferat unter florian.unger@stadt-frankfurt.de oder telefonisch unter 069/212-39478.

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Cariteam-Energiesparservice

Beim Programm „Cariteam-Energiesparservice“ werden Bezieherinnen und Bezieher von Arbeitslosengeld II zu Stromsparhelfern ausgebildet. Haushalte mit geringem Einkommen erhalten von Cariteam eine kostenlose Stromsparberatung und ein Paket mit Energiesparartikeln. Das Projekt Stromspar-Check PLUS wurde 2008 mit Förderung durch das Bundesumweltministerium gestartet. Mittlerweile wird es in 190 Städten, Landkreisen und Gemeinden in Kooperation mit weiteren kommunalen Partnern angeboten. Im Mittelpunkt eines Checks steht die Vermittlung von Informationen durch ausgebildete Stromsparhelfer sowie die kostenlose Installation von Energiesparartikeln (Beleuchtung, Steckerleisten etc.) Bisher fanden 200.000 Checks in Privathaushalten statt, seit 2014 wurden zusätzlich 3.200 Kühlgeräte gegen hocheffiziente Geräte der Effizienzklasse A+++ ausgetauscht. Die Energieeinsparung summiert sich inzwischen auf 850 GWh/Jahr, die CO2-Einsparung auf über 350.000 Tonnen/Jahr. Damit macht der Stromspar-Check ein kleineres fossiles Kraftwerk überflüssig.

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Wenn Kindern ein Licht aufgeht: Energiesparprojekt

Seit 2002 bietet der Verein „Umweltlernen in Frankfurt“ für Frankfurter Grundschulen die Lernwerkstatt Energie an, in der sich Kinder spielerisch dem Thema Energie nähern. Entwickelt wurden Programme wie „Vom Wind zum Strom“, „Wärme erzeugen – Wärme nutzen“, „Strom“, „Licht & Dunkel“ und „Energie schlau nutzen!“.

Im Energiesparprojekt erkunden Schülerinnen und Schüler mit Messgeräten ihr Schulgebäude, suchen gemeinsam mit Lehrern nach Energielecks und thematisieren den nutzerbedingten Energieverbrauch. Das Projekt hat nicht nur Lerneffekte – allein im Jahr 2008 haben die 50 Energiesparschulen ihre CO2-Emissionen um 1.400 Tonnen gesenkt!

Verein Umweltlernen Frankfurt e. V.

Architekturpreis „Green Building Frankfurt“

Architekturpreis „Green Building Frankfurt“

Innovativ, gestalterisch hochwertig und nachhaltig – diese drei Eigenschaften kennzeichnen ein „Green Building Frankfurt“. Mit dem Architekturpreis „Green Building Frankfurt“ würdigt die Stadt Frankfurt am Main Bauherren und Planer für den Beitrag ihres Gebäudes zu Baukultur und Klimaschutz. Zugleich sollen die ausgezeichneten „grünen“ Gebäude einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und andere zum Nachahmen inspirieren.

2009 wurden acht Gebäude, vom Wohnhaus in Passivhausbauweise bis zum energie­effizienten Bürohochhaus, als Pioniere nachhaltigen Bauens ausgezeichnet.

www.greenbuilding-frankfurt.de

Klimatours

Mit unseren KLIMAtours haben Fachleute die Möglichkeit einen Blick "hinter die Kulissen" der Frankfurter Klimaschützer zu werfen. Wir öffnen Ihnen Türen, Keller und Dächer und zeigen wie ein Blockheizkraftwerk arbeitet, wie die Lüftung im Passivhaus funktioniert oder wie Büroräume energiesparend gekühlt werden.

Mehr Informationen unter www.klimatours-frankfurt.de

Verein Energiepunkt FrankfurtRheinMain - Ihr Bürger-Ingenieurbüro

Der Verein steht Bauherren, Modernisierern, Mietern und anderen Interessierten, aber auch kleineren und mittleren Unternehmen in allen Energiefragen beratend zur Seite. Die Energieberatung ist kostenlos und erfolgt in Form einer informellen Impulsberatung (Grundlagenberatung).
Den Kunden werden Basisinformationen zur effizienten Energieversorgung, zu regenerative Energien, Gebäudetechnik, Fördermöglichkeiten und zu Energieeinsparungen bei Sanierung und Neubau angeboten. Planer, Berater und Handwerker haben darüber hinaus die Möglichkeit zum Austausch, zur Zusammenarbeit und zur Weiterbildung.

www.energiepunkt-frankfurt.de

LEEN – Lernendes Energie Effizienz Netzwerk

Sieben namhafte Unternehmen aus der Region schließen mit der Stadt Frankfurt einen Klimaschutzpakt.
Sie verpflichten sich, in einem „Lernenden Energie Effizienz Netzwerk“ (LEEN) in den nächsten vier Jahren ihren CO2-Ausstoß zu senken. Das Netzwerk wird vom Bundesministerium für Umwelt im Rahmen der Initiative „LEEN 100“ gefördert und vom Fraunhofer Institut wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die Energie in den Unternehmen noch effizienter einzusetzen und dadurch außer CO2 auch Geld einzusparen.

Mehr Informationen unter gibt es hier

Ausstellungen

Klimagourmet

Die Stadt Frankfurt hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 die CO2-Emissionen Frankfurts zu halbieren und bis 2050 nur noch erneuerbare Energien zu nutzen. Um wirklich klimafreundlich zu leben, können Frankfurter Bürgerinnen und Bürger mit einer bewussten und nachhaltigen Ernährungsweise ihren CO2-Ausstoß erheblich verringern. Klimagourmet will nachhaltigen Genuss und Klimaschutz fördern, sowie lokale Akteure und die Gemeinschaft stärken. Frankfurter und Freunde sind aufgerufen, die Möglichkeiten der Stadt und eines klimafreundlichen nachhaltigen Ernährungsstils zu erkunden, zu schlemmen und eingefahrene Lebensstile zu überdenken. Die Initiative verdankt den Namen der Interaktiven Ausstellung „Klimagourmet“ die mehrfach von der UNESCO ausgezeichnet wurde und schon an vielen Orten in Frankfurt und Deutschland zu sehen war. Mit der Klimagourmet-Woche , die als Veggiday begann, wurden vom Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen“, dem Energiereferat der Stadt Frankfurt und Ubermut Aktionstage initiiert, die auf den Zusammenhang von Klimaschutz und Ernährung hinweisen und die weiteren Angebote von Klimagourmet bekannt machen.

Das sind:

- Die Wanderausstellung Klimagourmet, die ausgeliehen werden kann
- eine Lernwerkstatt für Schulen
- ein Rhein-Main-Führer zu Klimagourmet- Essensangeboten
- Hintergrund-Informationen zum Thema
- Angebote für Unternehmen (Klimateller und thematische Kochkurse) 
- Vorstellung von Initiativen die mit nachhaltigem Konsum zu tun haben.

Weitere Informationen unter www.klimagourmet.de  

„Genießen und das Klima schützen“ heißt die Wanderausstellung des Energiereferats zu klimabewusster Ernährung. An acht Mitmachstationen erfahren Besucherinnen und Besucher, wie sie ihre CO2-Bilanz beim Essen verbessern können. Die Ausstellung kann beim Energiereferat ausgeliehen werden. 

www.energiereferat.stadt-frankfurt.de

„Green it – weltverträglich kommunizieren“

Die Ausstellung „Green it  weltverträglich kommunizieren“ betrachtet den Lebenszyklus von Unterhaltungselektronik. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie umweltfreundlich und sozialverträglich Computer, Handys und Fernseher hergestellt und recycelt werden. Tipps zur stromsparenden Nutzung der Geräte runden die Ausstellung ab.

Weitere Informationen finden Sie hier

Broschüre

Klimasparbuch Frankfurt

Das Klimasparbuch 2016 enthält Tipps zum klimafreundlichen Leben und 40 Gutscheine für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen.Unabhängig davon, ob es um klimafreundliche Ernährung, grünes Wohnen oder bewussten Konsum geht: Das Klimasparbuch 2016 zeigt in den fünf Rubriken:

- Gesünder essen und genießen,
- Bewusster leben und konsumieren,
- Nachhaltig unterwegs im Alltag,
- Grüner und schöner wohnen, 
- Ökologischer bauen und renovieren

wie sich ohne großen Aufwand klimafreundliches Handeln in den Alltag integrieren lässt. Dabei stellt es auch eine Reihe neuer Initiativen vor, beispielsweise Urbane Gärten, Fairteiler oder Repair-Cafés. Darüber hinaus enthält es die Top-10-Klimatipps und wertvolle Informationen von unabhängigen Einrichtungen wie der Verbraucherzentrale oder dem Umweltbundesamt für ein klimafreundliches Leben. Auch die bewährten Gutscheine fehlen in diesem Jahr nicht.

Das Klimasparbuch 2016 erscheint im oekom Verlag und ist ab sofort für 4,95 Euro im Buchhandel oder im Werkstattladen in der Bürgerinformation (Römerberg 32) erhältlich.

Weitere Informationen

Klimaschutzstadtplan

Im Klimaschutzstadtplan sind über 3.000 vorbildliche Klimaschutzprojekte in Frankfurt verzeichnet. Neben detaillierten Beschreibungen der einzelnen Gebäude und Anlagen findet man oft auch die Kontaktdaten eines Ansprechpartners, bei dem man sich persönlich informieren kann.

www.klimaschutzstadtplan-frankfurt.de

Energetische Sanierung von Gründerzeitbauten

In der energetischen Sanierung von Bestandsbauten liegt eines der größten Potenziale in Frankfurt. Es gilt dabei, auch die Gebäude aus der Gründerzeit und die Arbeitersiedlun­gen aus der Zeit um 1900 an die Anforderungen des 21. Jahrhunderts anzupassen. In Frankfurt sind rund 15.000 der etwa 80.000 Gebäude betroffen.

Die Broschüre des Energiereferats „Leitfaden für die energetische Sanierung von Gründerzeitgebäuden“ ist 2015 in der 2. Auflage erschienen und zeigt, dass Denkmalschutz und Klimaschutz kein Gegensatz sind. Auch in Gebäuden mit schützenswerten, oft aufwendig gestalteten Fassaden und Dächern ist eine Reduktion des Heizwärmebedarfs um 50% bei Wahrung des Denkmalschutzes möglich.

Die Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden

Broschüre Wärmedämmstoffe

Energieeffizientes Bauen bzw. Sanieren ist ohne den Einsatz von Wärmedämmstoffen undenkbar. Mittlerweile gibt es eine große Bandbreite von Dämmstoffen auf dem Markt mit jeweils spezifischen Eigenschaften. Eine neue Broschüre informiert über die wichtigsten Dämmstoffe und ihre bauphysikalischen und ökologischen Eigenschaften. Ebenso werden Auswirkungen auf die Umwelt und Gesundheit bei Herstellung und Entsorgung dargestellt.

Die Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden

Fassadendämmung mit Vakuum- Isolationspaneelen bei Baudenkmälern

Im Rahmen eines Modellvorhabens an einem denkmalgeschützten Reihenhaus in der Ernst-May-Siedlung Frankfurt-Niederrad wurde der Einsatz von innovativen Dämmstoff-Alternativen erprobt. Primäres Ziel des Modellvorhabens war es, hohe Energieeffizienz mit den Anforderungen des Denkmalschutzes zu verbinden. Auch Erfahrungen in der praktischen Umsetzung mit dem innovativen Dämmsystem wurden gesammelt. Die Broschüre umfasst detaillierte Informationen über die Ziele und Ablauf des Modellvorhabens

Die Broschüre kann hier bestellt oder heruntergeladen werden