Passivhäuser
Aktiv für den Klimaschutz
Passivhäuser sind besonders energieeffiziente Gebäude. Wegen ihrer guten Dämmung verbrauchen sie rund 90 Prozent weniger Energie als „normale“ Häuser. Neben geringen Energiekosten zeichnen sie sich durch eine behagliche Raumtemperatur und eine gute Luftqualität aus. Niedrigster Energieverbrauch verbindet sich mit hohem Komfort.
In Frankfurt gibt es europaweit die meisten Gebäude im Passivhausstandard, darunter 1.000 Wohnungen, Schulen, Kindertagesstätten, Turnhallen und Bürogebäude. Die Nutzfläche aller Passivhäuser, die bis 2010 in Frankfurt gebaut wurden, beträgt insgesamt 100.000 m².
Auf Beschluss der Stadtverordneten werden stadteigene Gebäude als Passivhäuser errichtet. Beim Kauf eines städtischen Grundstückes muss der Bauherr das neue Gebäude ebenfalls in Passivhausbauweise bauen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding baut nur noch nach dem Passivhausstandard.

- Preisträger „Green Building Frankfurt“ 2009: Auf einem beengten Grundstück östlich der Kirche St. Bernhard schuf die Baugruppe Scheffelstraße der Architekten Stefanie und Hans-Dieter Rook zehn Stadthäuser in Passivhausbauweise. Es entstand eine familienfreundliche Wohnhausgruppe mit hoher gestalterischer und funktionaler Qualität. Sie zeigt das Potenzial von Nachverdichtungen in eng bebauten urbanen Räumen. © Michael Bender

- Preisträger „Green Building Frankfurt“ 2009: Die KfW Ostarkade an der Palmengartenstraße ist mit ihren hervorragenden Energiebedarfszahlen beispielgebend für den Büroneubau in Frankfurt © KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Architekturpreis „Green Building Frankfurt“
Innovativ, gestalterisch hochwertig und nachhaltig – diese drei Eigenschaften kennzeichnen ein „Green Building Frankfurt“. Mit dem Architekturpreis „Green Building Frankfurt“ würdigt die Stadt Frankfurt am Main Bauherren und Planer für den Beitrag ihres Gebäudes zu Baukultur und Klimaschutz. Zugleich sollen die ausgezeichneten „grünen“ Gebäude einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden und andere zum Nachahmen inspirieren.
2009 wurden acht Gebäude, vom Wohnhaus in Passivhausbauweise bis zum energieeffizienten Bürohochhaus, als Pioniere nachhaltigen Bauens ausgezeichnet.



