Passivhäuser

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Passivhäuser sind besonders energieeffi­ziente Gebäude. Wegen ihrer guten Dämmung verbrauchen sie rund 90 Prozent weniger Energie als der Durchschnitt der deutschen Häuser. Neben geringen Energiekosten zeichnen sie sich durch eine behagliche Raumtemperatur und eine gute Luftqualität aus. Niedrigster Energieverbrauch verbindet sich mit hohem Komfort.

In Frankfurt gibt es zahlreiche Gebäude im Passivhausstandard, darunter 3.500 Wohnungen, Schulen, Kindertagesstätten, Turnhallen und Bürogebäude. Die Nutzfläche aller Passivhäuser, die bis 2015 in Frankfurt gebaut wurden, beträgt über 600.000 m².

Auf Beschluss der Stadtverordneten werden stadteigene Gebäude als Passivhäuser errichtet. Beim Kauf eines städtischen Grundstückes muss der Bauherr das neue Gebäude ebenfalls in Passiv­hausbauweise bauen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding baut nur noch nach dem Passivhausstandard.
 

Stadthäuser in Passiv­hausbauweise
Preisträger „Green Building Frankfurt“ 2009: Auf einem beengten Grundstück östlich der Kirche St. Bernhard schuf die Baugruppe Scheffelstraße der Architekten Stefanie und Hans-Dieter Rook zehn Stadthäuser in Passiv­hausbauweise. Es entstand eine familienfreundliche Wohnhausgruppe mit hoher gestalterischer und funktionaler Qualität. Sie zeigt das ­Potenzial von Nachverdichtungen in eng bebauten urbanen Räumen. © Michael Bender
Passivhaus-Bürogebäude
2015 in Betrieb gegangenes Passivhaus-Bürogebäude des Grünflächenamts, des Amts für Straßenbau und Erschließung und des Energiereferats. © Energiereferat / Salome Rössler