Photovoltaik

 

Die Anschlussleistung netzgekoppelter ­Photovoltaikanlagen ist in Frankfurt von ca. 100 kWpeak im Jahr 1995 auf 13.070 kWpeak im Jahr 2010 gestiegen. Die Anlagen haben etwa 11,76 GWh Strom ins Netz eingespeist, es werden etwa 8.500 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden. Insgesamt sind in Frankfurt über 700 Solarstromanlagen installiert (Schulen, Messehalle, Parkhaus, Passivhaus-Bürogebäude).

Ende 2008 ging im Frankfurter Stadtteil Heddern­heim die zweitgrößte Photovoltaikanlage der Stadt in Betrieb. Mit ihr betreibt die Mainova AG drei große Anlagen, so auch auf dem Tribünendach des FSV-Stadions und dem Dach der Riedbergschule.

Auf Gebäuden der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding GmbH konnte der Bau mehrerer Photovoltaikanlagen mit Bürgerbeteiligung realisiert werden.

Maßnahmen

Beteiligung am Klimaschutz

Auf den Dächern von 19 Liegenschaften der ABG FRANKFURT HOLDING GmbH entstehen im Nordend, Heddernheim und in Bockenheim nahezu 3.000 m² Photovoltaikfläche mit einem Jahresertrag von rund 300.000 kWh.

ABG FRANKFURT HOLDING GmbH bietet ihren Mieterinnen und Mietern eine Beteilung an den Anlagen an. Das Beteiligungsmodell der ABG FH bietet eine Festverzinsung des investierten Geldes von 4 % p.a. über die gesamte Laufzeit von mindestens fünf und längstens 20 Jahren. Die Mindestanlage beträgt 500 Euro und reicht bis zu einem Betrag von 20.000 Euro.

„Mit diesem Beteiligungsmodell kann jeder Mieter und jede Mieterin einen individuellen Beitrag zur klimafreundlichen Energieerzeugung und CO2-Einsparung leisten und sogar noch Geld verdienen – eine beispielhafte Win-Win-Situation“, so die ehemalige Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth.

www.abg-fh.de