Schwanheimer Düne © Stefan Cop

Mit Artenvielfalt wird das ganze Spektrum an Pflanzen und Tieren bezeichnet, die in einem Areal vorkommen. Artenvielfalt ist ein ökologisches Qualitätsmerkmal für ­Lebensräume. Sie unterliegt einem ständigen Wandel – Arten ­treten neu auf und andere verschwinden. Die Ursachen dafür sind vielfältig und nicht immer bekannt. Die meisten ­Veränderungen aber werden vom Menschen verursacht.

In ­Frankfurt leben derzeit etwa 1.340 Pflanzenarten, von denen 119 nach der Roten Liste für ­Hessen als gefährdet ­gelten.

Standort
Sandgrasnelke © Andreas Malten

Schwanheimer Düne

Eine der wenigen Binnendünen Europas: auf der Schwanheimer Düne (oben im Bild) entwickelte sich seit der letzten Eiszeit die typische Pflanzengesellschaft einer Binnendüne, die Silbergrasflur. Sie ist außerordentlich selten und ökologisch kostbar.

Das Gebiet der Schwanheimer Düne ist gut 58 Hektar groß und als Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet ausgewiesen.

Mehr über die Schwanheimer Düne und andere Biotope in Frankfurt erfahren Sie unter Standorte.

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Biotopkartierung

Durch den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main beauftragt, führt das Senckenberg Forschungsinstitut, Abteilung Botanik, seit 1985 im gesamten Stadtgebiet – die Naturschutzgebiete und einige größere Industrieanlagen ausgenommen – eine flächen­deckende Kartierung der Biotoptypen durch. Weiter

Maßnahmen

Apfel-Appell – die Obstwiesenkampagne

Mehr als ein Drittel der Frankfurter Streuobstflächen wird nicht mehr regelmäßig gepflegt und droht zu verbuschen. Vom Umweltamt der Stadt Frankfurt am Main wurde deshalb die Kampagne „Apfel-Appell“ ins Leben gerufen, die auf den Wert dieses Biotoptyps aufmerksam macht. Weiter