Abendsegler © Marko Koenig

Fledermäuse: Frankfurter Nachtleben

Ein Projekt zum Schutz der Fledermäuse in Frankfurt

Fledermäuse sind selbst in Großstädten wie Frankfurt zu finden. Sie besiedeln Dachböden oder alte, hohle Parkbäume. Erst in der Abenddämmerung werden sie aktiv und verlassen ihr Tagesversteck, um Jagd auf Insekten zu machen.

Fledermäuse sind durch das Bundesnaturschutzgesetz und die europäische Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie streng geschützt. Um sie besser schützen zu können, will die Stadt Frankfurt am Main ihre Fledermausbestände erfassen. Denn nur durch eine bessere Kenntnis der Vorkommen kann sie Schutzmaßnahmen gezielt einleiten. Untersucht werden sollen Parks, Friedhöfe, Streuobstwiesen, Waldgebiete und der besiedelte Teil Frankfurts.

Durch nächtliche Exkursionen und die enge Zusammenarbeit mit Schulklassen soll gezeigt werden, dass es auch in Frankfurt möglich ist, diese Artengruppe trotz ihrer versteckten Lebensweise zu beobachten.
 

Fledermausvorkommen im Frankfurter Ostpark
Sechs Fledermausarten konnten im Ostpark nachgewiesen werden, eine davon, der Große Abendsegler (Nyctalus noctula), hat dort auch ihr Quartier © Institut für Tierökologie und Naturbildung
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Mehr zum Projekt „Frankfurter Nachtleben“, Broschüren und aktuelle Hinweise zu Veranstaltungen wie die Fledermausnacht und Fledermausexkursionen finden Sie hier.

Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Fledermaus in Frankfurt sichten, vielleicht sogar Kenntnis von einem Fledermausquartier in einem Haus oder Baum haben, so melden Sie Ihre Beobachtungen bitte an die Staatliche Vogelschutzwarte.

Ihre Hinweise können für das Projekt sehr wichtig sein!