Bildung

Um eine nachhaltige Entwicklung in der Stadt zu gestalten, braucht es Wissen, Können und Wollen. Wissen, um die Herausforderungen wie Globalisierung und Klimawandel zu verstehen. Können, um mit techni­schen Möglichkeiten, sozialen oder wirtschaftlichen Innovationen umgehen zu können. Und schließlich den Willen, gemeinsam neue Wege hin zu einer nachhaltigen, gerechten und lebenswerten Stadt zu gehen.

Um Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nachhaltiges Handeln nahezubringen und die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung in der Frankfurter Bildungslandschaft zu verankern, haben die Stadtverordneten bereits 2008 die Beteiligung der Stadt an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) beschlossen. Das Netzwerk „Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt“ wurde gegründet und zahlreiche Projekte und Programme wurden ins Leben gerufen. Für diese innovative Arbeit wurde Frankfurt schon drei Mal als Stadt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Im Rahmen des Green-City-Prozesses entfalten die Bildungsprogramme zu den Bereichen Klima, Energie, Recycling, Ernährung, Mobilität und nachhaltigem Konsum eine wichtige Wirkung. Schüler/innen erwerben lebens- und berufsrelevante Schlüsselkompeten­zen. Gleichzeitig unterstützen sie den Green-City-Prozess durch ihre konkreten Projekte und wirken über die Familien als Multiplikatoren in der Stadt.

Bildung ist dabei mehr als Informationsvermittlung und die Aneignung von Wissen: Sie ist mehrdimensional und richtet sich gezielt auch auf Aspekte jenseits kognitiver Prozesse. Bildung für nachhaltige Entwicklung regt zu vernetztem Denken und zum Perspektivwechsel an.

Bildung wird so zum Innovationsmotor und zum unverzichtbaren Baustein für das Gelingen des Green-City-Prozesses. Hierzu ist die Entwicklung einer Bildungs- und Lernlandschaft in der Stadt erforderlich, in der die materiellen, sozialen und personalen Bedingungen für nachhaltiges Lernen und Handeln berücksichtigt und gefördert werden. Politische Entscheidungen, baulich-technische Maßnahmen und Bildungsangebote müssen dabei ineinandergreifen.

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