Genuss von ganz nah

Förderung regionaler Produkte

Lebensmittel aus der Region haben viele Vorteile. Sie kommen auf kurzen Transportwegen zu den Verbraucher/innen und sind während der Saison erntefrisch zu genießen. Das gilt für konventionell wie für biologisch angebaute Produkte. Wer sich für sie entscheidet, unterstützt die Landwirtschaftsbetriebe aus der Region.

Rund 3.700 Hektar Fläche und damit etwa 15 Prozent des Frankfurter Stadtgebietes werden landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzt. Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt regionale Produkte mit Veranstaltungen, Broschüren und Internetangeboten. Sie präsentieren die Frankfurter Landwirtschaft und bieten den Bürger/innen Informationen zu regionalen und Bio-Produkten sowie hilfreiche Tipps, z. B. woher sie diese Erzeugnisse beziehen können.
 

Direktvermarktung regionaler Produkte

Der Erzeugermarkt Konstablerwache ist seit über 25 Jahren der Frankfurter Wochenmarkt, auf dem ausschließlich regionale Produkte direkt vom Erzeuger angeboten werden. Der Markt bietet nicht nur zahlreichen Landwirten zwischen Rhön und Rheinhessen eine ökonomische Basis, er fördert zudem den Erhalt sozialer Strukturen, die sich gegen den Trend wirtschaftlicher Konzentration ansonsten nicht halten könnten. Darüber hinaus fördert der Wochenmarkt einen ökologischen Ansatz in der Landwirtschaft sowie in der Vermarktung durch kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher.
 

Angebote, Produkte oder Erzeugnisse aus der Region finden

Die Broschüre „Frisch von Feld und Hof in Frankfurt am Main“ fördert die Vermarktung von Lebensmitteln, die in der Region produziert werden. Sie wird von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH und dem Umweltamt herausgegeben und verzeichnet Ab-Hof-Verkäufe, Hofläden, Angebote der Selbsternte und die Frankfurter Wochenmärkte.

Das von der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH herausgegebene Faltblatt „Märkte in Frankfurt am Main“ verzeichnet alle Frankfurter Wochenmärkte in einer übersichtlichen Stadtkarte sowie deren Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die Rubrik „Bio-Shopping“ auf www.frankfurt.de informiert über Öko-Label und ihre Bedeutung. Außerdem finden sich hier neben allen Frankfurter Wochenmärkten die Adressen zahlreicher Anbieter/innen von Bio-Lebensmitteln aus dem Raum Frankfurt.

Die Rubrik „Nachhaltig Leben“ hier auf www.frankfurt-greencity.de gibt den Frankfurter/innen eine umfangreiche Linksammlung mit Ideen und Vorschlägen an die Hand, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können. Welche Auswirkungen z. B. der eigene Nahrungsmittelkonsum auf die Umwelt, auf Tiere und das Klima hat: „Essen und Trinken“ ist einer von zwölf Bereichen, in denen die Seiten alltagstaugliche Alternativen zu gewohnten Verhaltens- und Denkweisen vorstellen.
 

Die Frankfurter Landwirtschaft zum Anfassen

Auf der Berger Tierschau präsentiert die Frankfurter Landwirtschaft alljährlich die in der Region gehaltenen Tiere und angebauten Produkte. Die Veranstaltung, die traditionell am ersten Dienstag im September im Stadtteil Bergen-Enkheim stattfindet, wird von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH organisiert und geht auf eine frühere Bezirkstierschau zurück, bei der Tierzüchter/innen am Rande des Berger Markts ihre Zuchterfolge ausstellten. Bei der 44. Berger Tierschau im Jahr 2015 präsentierten 15 Aussteller/innen u. a. Pferde, Kühe, Rinder, Schweine, Schafe und Kleintiere sowie Obst und Gemüse. Das MainÄppelHaus trug mit seiner Apfelsaftpresse ebenso zum Gelingen bei wie die Bergen-Enkheimer Feuerwehr, die für die Beköstigung der Besucher/innen sorgte. Rund 1.800 Besucher/innen zählte die Schau in diesem Jahr.

Umweltamt

Galvanistraße 28
60486 Frankfurt am Main

Umwelttelefon +49 (0) 69 212 39100
umwelttelefon(at)stadt-frankfurt.de