Dr. Constantin H. Alsheimer

Vorstandsvorsitzender Mainova AG

Jahrgang 1969. Der promovierte Jurist arbeitete als Leiter des Büros des Stadtkämmerers der Stadt Frankfurt am Main. Als solcher versah er zeitweise auch die Funktion des Vorsitzenden des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung der DSM Deutsche StädteMedien GmbH, Frankfurt am Main. Von 2002 bis Mitte 2006 war Dr. Alsheimer zudem Geschäftsführer der AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH, die mit dem Ausbau der Anlage zu einem hochmodernen Müllheizkraftwerk – dem heutigen MHKW Nordweststadt – beauftragt war. Seit Januar 2006 ist er Mitglied des Vorstands der Mainova, seit Januar 2009 ist er Vorsitzender ebendieses Gremiums.

Perspektive …

„Netzentwicklung“. Ein nachhaltiges Frankfurt braucht

  • eine umweltfreundliche und ressourcenschonende Energieerzeugung und –versorgung
  • Weiterhin hohe Investitionen in unsere Netzinfrastruktur
  •  Überdurchschnittlich zuverlässige Energienetze
  • Impulse für wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklungen
  • Kooperation zwischen Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft

Green-City-Berichterstattung

Die Anforderungen an Ökonomie und Ökologie in Einklang bringen

In einer Phase starken Wachstums steht die Stadt Frankfurt am Main vor zahlreichen Herausforderungen: Wir brauchen mehr Wohnungen und soziale Infrastruktur sowie ein Verkehrssystem, das den wachsenden Ansprüchen genügt.

Auch die Anforderungen an die Energieinfrastruktur steigen. Daher investiert der größte Energiedienstleister in Hessen, die Mainova AG, in Erzeugungsanlagen und Netze in der Region. Eine zuverlässige und zukunftsweisende Energieversorgung ist für die Prosperität des Rhein-Main-Gebiets von elementarer Bedeutung. Wenn Wachstum nicht auf Kosten von Lebensqualität und Klimaschutz geschehen soll, müssen wir die Anforderungen an Ökonomie und Ökologie miteinander in Einklang bringen.

Das 21. Jahrhundert erfolgreich gestalten

Der ‚Statusbericht’ der Stadt Frankfurt am Main stellt Ziele und Maßnahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung zusammen und regt zu ihrer regelmäßigen kritischen Überprüfung an. Dieser Beginn einer Nachhaltigkeitsberichterstattung ist daher ein wichtiger Beitrag für eine aktive Stadtentwicklung. Der Frankfurt-Green-City-Prozess kann auf diese Weise dazu beitragen, die Entwicklung Frankfurts im 21. Jahrhundert erfolgreich zu gestalten.

Meine Definition …

Nachhaltige Entwicklung ist eine Frage der Haltung. Sie bedeutet für uns, dass wir uns als Teil der Gesellschaft begreifen, ökologische und soziale Verantwortung übernehmen und so die öffentliche Akzeptanz und den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens dauerhaft sichern. Dadurch ist es uns möglich, in eine zuverlässige, umweltschonende und effiziente Energieversorgung zu investieren – zum Wohl der Stadt, dem Wirtschaftsstandort und der Bevölkerung in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Heute und in Zukunft.