Dr. Michael Denkel

Mitglied der Geschäftsleitung, Albert Speer & Partner GmbH

Dr. Michael Denkel ist Mitglied der Geschäftsführung und Partner des Architekturbüros Albert Speer & Partner in Frankfurt. Hier ist er insbesondere mit strategischen Planungen und städtebaulichen Entwürfen für Städte im In- und Ausland beschäftigt. Er ist einer der Verfasser der Denkschrift „Frankfurt für alle“.

Perspektive …

„Europäische Stadt“. Ein nachhaltiges Frankfurt braucht

  • funktionale Mischung

  • urbane „qualifizierte“ Dichte

  • ressourcensparende Stadttechnik

  • interkommunale Kooperation im „System Rhein-Main“

  • ressortübergreifende Kooperation von Politik und Verwaltung

  • Leit- und Vorzeigeprojekte

  • nachhaltigen Stadtumbau im Bestand

Meine Definition …

Nachhaltige Entwicklung ist für mich im wesentlichen Stadtentwicklung. Und wenn man überlegt, was ist nachhaltige Stadtentwicklung, dann kann man eigentlich sagen, das ist klassische Stadtplanung wie wir sie schon seit Jahrzehnten betrieben haben, wenn wir sie gut und richtig betrieben haben. Weil wir schon immer Querschnittorientiert hätten arbeiten sollen oder im besten Fall gearbeitet haben, weil wir schon immer funktionale Mischung gesucht haben, weil wir schon immer hohe Dichte dort, wo wir gebaut haben, suchen. Im Grunde ist es das sozial und funktional stabile Konzept der europäischen Stadt was ein sehr nachhaltiges ist.

Frankfurter Perspektiven …

In welcher Stadt wollen wir leben? Was müssen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgergesellschaft heute tun, damit Frankfurt eine nachhaltige Entwicklung gelingt?

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Positionen zur Zukunft …

des Nachhaltigkeitsforums: Dr. Michael Denkel über Rolle, Arbeitsweise und Themen des Forums und seine Erwartungen an die Stadtpolitik.

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Green-City-Berichterstattung

Offensive Kommunikation, plakative, klar strukturierte Botschaften

Nachhaltige Stadtentwicklung umfasst auch die weichen Standortfaktoren, die in der nationalen und internationalen Konkurrenz der Städte immer bedeutsamer werden und nur bedingt als Zahlen und Fakten vermittelbar sind. Für die Wahrnehmbarkeit der Stadt und ihrer Ressourcen ist eine offensive Kommunikation wesentlich. Möglichst plakative, klar strukturierte Botschaften sollten einen einfachen Überblick erleichtern.

Die emotionale Seite einer Heimatstadt aufzeigen

In Zeitreihen fortgeschriebene Umweltindikatoren zeigen laufende Verbesserungen. Konkrete Beratungs- und Förderungsangebote könnten einzelnen Akteuren helfen, die positiven Entwicklungen in der Stadt selbst aktiv zu befördern. Aber auch narrative, erzählerische Elemente sollten die emotionale Seite einer Heimatstadt aufzeigen, die Dank der Aktivitäten ihrer Bürger, Unternehmen und Politiker fortlaufend lebenswerter, men­schengerechter, grüner und ressourcenschonender wird.

Frankfurt, so könnte es sein

Frankfurt, das nervt mich!