Marleene Haas

Geschäftsführerin Lust auf besser leben labl gGmbH

Als Vizepräsidentin der IHK setzt sich Marlene Haas vor allem für die kleinen Unternehmen ein. Als Selbständige betreibt sie eine Veranstaltungsmanagement-Firma und eine gemeinnützige GmbH zur Förderung nachhaltiger Entwicklung in Unternehmen. 

Perspektive …

„Streiter für neue Wege“. Ein nachhaltiges Frankfurt braucht …

  • ein unperfektes Image
  • mehr Menschen, die ihre Umwelt mitgestalten
  • mehr Konfliktbereitschaft und Dialog 
  • Toleranz zwischen den verschiedenen „Lagern“

Meine Definition …

Nachhaltigkeit ist nur ohne die Herrschaft von Angst möglich. Denn nachhaltiges Handeln und Denken braucht Selbst-Bewusstsein, Selbst-Genügsamkeit und ein angenehmes Verantwortungsgefühl für sich und andere, was von Ängsten geprägt eher zu Egoismen führt. Auch angestrebte utopische Nachhaltigkeitswelten oder Horrorvisionen loszulassen empfinde ich als wichtig, damit ich die Gegenwart ohne Bewertung wahrnehmen kann und im Hier und Jetzt dazu beitrage, unsere Gesellschaft nachhaltig zu entwickeln, anstatt an ihr zu verzweifeln.  

Green-City-Berichterstattung

Nicht nur Imagefaktor

„Bis zum Dezember 2016 muss in Deutschland die EU-Richtlinie zur CSR‑Berichtspflicht umgesetzt werden. Für Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Mitarbeitern wird sodann ein Lagebericht über nichtfinanzielle Aspekte des Wirtschaftshandelns, also eine Nachhaltigkeitsangabe verpflichtend. Eine Nachhaltigkeitsdokumentation ist heute nicht nur gut für die Reputation eines Unternehmens, sie kann auch Risiken, Chancen und Verbesserungspotenziale aufzeigen. Eine kommunale Berichterstattung über Nachhaltigkeitsaspekte ist deshalb zu begrüßen.“