Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger

Generaldirektor Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum

Prof. Dr. Dr. h. c. Volker Mosbrugger ist Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt am Main. Seit 2008 ist er zudem der Wissenschaftliche Koordinator des Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F), das durch die Landesexzellenzinitiative LOEWE des Landes Hessen finanziert wird und maßgeblich durch Senckenberg und die Goethe-Universität getragen wird.

Perspektive …

„Aus der Evolutionsgeschichte lernen“. Ein nachhaltiges Frankfurt braucht

  • Lebensqualität der Stadtbürger

  • mehr Aufmerksamkeit für Umwelt, Wissenschaft und Kultur

  • bürgerschaftliches Engagement

  • Diversität und Vielfalt

  • Nachhaltigkeit als Chefsache

  • strategische Führung

Meine Definition …

Nachhaltige Entwicklung. Dieses Gleichgewicht, das man anstrebt zwischen Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft, hat natürlich den klaren Fokus des Menschen. Ich versuche letztlich bei Nachhaltigkeit, das Gesamtsystem Mensch so zu optimieren, dass man eine maximale Lebensqualität hat. Und das ist eigentlich das Ziel der Nachhaltigkeit, so wie ich sie verstehe: Die Lebensqualität des Menschen so, sage ich mal, laufend zu verbessern, dass die gesamte Lebensqualität, das Wohlfühl-Empfinden, wächst.

Frankfurter Perspektiven …

In welcher Stadt wollen wir leben? Was müssen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgergesellschaft heute tun, damit Frankfurt eine nachhaltige Entwicklung gelingt?

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Positionen zur Zukunft …

des Nachhaltigkeitsforums: Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger Michael Denkel über Rolle, Arbeitsweise und Themen des Forums und seine Erwartungen an die Stadtpolitik.

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Frankfurt, so könnte es sein

Frankfurt, das nervt mich!

Green-City-Berichterstattung

Im wahrsten Sinne des Wortes eine „grünere Stadt“

Zunächst einmal bedeutet das Ziel „Nachhaltigkeit“, ein ausgewogenes Verhältnis von Öko­nomie, Ökologie und Gesellschaft anzustreben. Diese drei Aspekte der Nachhaltigkeit müssen – auch in einem Nachhaltigkeitsbericht – gleichermaßen in den Blick genommen und gemeinsam schrittweise entwickelt werden.

Im Hinblick auf die ökologischen Aspekte würde ich mir eine im wahrsten Sinne des Wortes ‚grünere Stadt“ wünschen, eine Stadt, die mehr Natur, mehr Biodiver­sität und weniger Beton zeigt, die urbanes Leben in einer stärker naturnahen Umgebung und damit für den Menschen eine „artgerechtere Lebensform“ erlaubt. Dies bedeutet Mut zu neuen Ideen. Und die gibt es.

Grüne Lebensräume

In vielen Städten, so etwa in Mailand, München, Paris, wird darüber nachgedacht, wie die vertikalen Wände und die Dächer der Gebäude sehr viel stärker für grüne Lebensräume genutzt werden können, um die Lebensqualität, aber auch die Klimasituation, die Luftqualität und das Wassermanagement in den Städten zu verbessern. Dieser Aspekt sollte auch in einer Nachhal­tigkeitsberichterstattung nicht fehlen.