Stefan Majer

Stadtrat und ehemaliger Dezernent für Verkehr. Jetzt Dezernent für Personal und Gesundheit

Von 1993 bis 2011 war Stefan Majer Stadtverordneter der Grünen im Römer mit den Schwerpunkten Planen, Bauen und Verkehr und seit 2006 ist er Mitglied der Regionalversammlung Südhessen. Am 16.6.2011 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Lutz Sikorski zum Verkehrsdezernenten der Stadt Frankfurt gewählt. Seit 15.07.2016 ist er Dezernent für Personal und Gesundheit.

Perspektive …

„Harte und weiche Maßnahmen“. Ein nachhaltiges Frankfurt braucht

  • sozial- und umweltverträgliche „Nachverdichtung“

  • Kompaktheit ohne Steinwüsten

  • gleichberechtigte Mobilität

  • gegenseitige Rücksichtsnahme

  • visionäre Perspektiven

Meine Definition …

Nachhaltige Entwicklung ist für mich im wesentlichen Stadtentwicklung. Und wenn man überlegt, was ist nachhaltige Stadtentwicklung, dann kann man eigentlich sagen, das ist klassische Stadtplanung wie wir sie schon seit Jahrzehnten betrieben haben, wenn wir sie gut und richtig betrieben haben. Weil wir schon immer Querschnittorientiert hätten arbeiten sollen oder im besten Fall gearbeitet haben, weil wir schon immer funktionale Mischung gesucht haben, weil wir schon immer hohe Dichte dort, wo wir gebaut haben, suchen. Im Grunde ist es das sozial und funktional stabile Konzept der europäischen Stadt was ein sehr nachhaltiges ist.

Frankfurter Perspektiven …

In welcher Stadt wollen wir leben? Was müssen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgergesellschaft heute tun, damit Frankfurt eine nachhaltige Entwicklung gelingt?

Das Statement ansehen

Frankfurt, so könnte es sein

Frankfurt, das nervt mich!

Green-City-Berichterstattung

Beispielhafte Handlungsfelder

Angesichts der Komplexität der Aufgabenstellung sollte sich ein Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Frankfurt am Main auf diese zentralen Themen fokussieren:

  • Generationengerechtigkeit (insbesondere Ressourcenverbrauch, Inves­titionen),
  • Lebensqualität (insbesondere Einkommen, Gesundheit) und
  • sozialer Zusammenhalt (ins­besondere Beschäftigung, bürgerschaftliches Engagement).

Diese Themen sollten mit Zielen und Indikatoren sowie Maßnahmen zur Umsetzung verknüpft sein.

Mögliche Einflusspotentiale anschaulich machen

Die Kommunikation zur nachhaltigen Stadtentwicklung sollte

  • die Empfänger zum Nachdenken anregen und den Einfluss verdeutlichen, den sie auf die Zielerreichung einer nachhaltigen Stadtentwicklung haben und nehmen können,
  • an beispielhaften Handlungsfeldern mögliche Einflusspotentiale anschaulich machen,
  • Bestandteil einer interaktiven Strategie des Magistrats sein, in der sich Bürger und Organisationen mit ihren Aktivitäten verorten können,
  • an möglichst vielen öffentlichen Orten präsent sein, um selbst eine nachhaltige Wirkung zu entfalten.