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Nur am Nordpool?

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband Frankfurt

Der Klimawandel und die globale Erwärmung führen weltweit zum Abschmelzen von Gletschern, Ausbreiten von Wüsten und Überflutungen ganzer Landstriche nach heftigen Regenfällen. Doch wie wirkt sich der Klimawandel in Frankfurt aus und wo begegnet er den Frankfurtern im Alltag?

Die Bäume im Frankfurter Stadtwald haben seit mehreren Jahren mit immer neuen Herausforderungen zu kämpfen: niedrige Grundwasserstände und Trockenstress im Sommer machen den Bäumen zu schaffen, aber auch neu eingewanderte Insektenarten wie der Eichenprozessionsspinner oder die Kastanienminiermotte. Nicht nur die Natur ist von diesen neuen Arten betroffen, sondern auch die Gesundheit des Menschen ist gefährdet. So zum Beispiel durch die Pollen der Beifuß-Ambrosie, die zu den stärksten Allergie-Auslösern zählen.

Neue Herausforderungen für Frankfurt sind ebenfalls die niederschlagsreichen Winter, die (in den letzten Jahren vermehrt) zu Überschwemmungen im Stadtgebiet geführt haben, so dass Gummistiefel und Regenschirm treue Wegbegleiter geworden sind. Dem gegenüber stehen die immer wärmer werdenden Sommer in der Stadt mit Hitzewellen, die ausreichendes Trinken und Sonnencreme unabdingbar machen. Der BUND lädt ein, Alltagsgegenstände oder auch regionaltypische Lebensmittel wie die Frankfurter Rindswurst durch die Brille des Klimawandels zu betrachten und gemeinsam zu überlegen, mit welchen Veränderungen im Alltag wir rechnen müssen.


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