© Palmengarten Frankfurt

Prärie und Steppe vor dem Haus

Palmengarten Frankfurt am Main

In Zukunft könnte es sinnvorll sein, für den eigenen Garten überwiegend Stauden und kleine Gehölze zu verwenden , die warme und trockene Standorte bevorzugen. Diese Pflanzen stammen ursprünglich aus mediterranen Trockengebieten, asiatischen Steppen, nordamerikanischen Prärien und europäischen Trockenstandorten. Der Untergrund sollte mit Sand und Schotter wasserdurchlässig gestaltet werden, damit Staunässe verhindert wird. Die Wärmerückstrahlung des steinigen Bodens fördert die Entwicklung von Pflanzen, die am natürlichen Standort Hitze und Trockenheit ausgesetzt sind.

Charakteristische Anpassungen an solche Standortbedingungen sind: Speicherorgane (z. B. Zwiebeln, Knollen), ein tief reichendes Wurzelsystem, kleinflächige, zusammengerollte graublau bereifte oder stark behaarte Blattspreiten sowie die Ausscheidung ätherischer Öle als Verdunstungsschutz. Dementsprechend finden sich hier viele Zwiebel- und Knollenpflanzen, Gräser sowie aromatische Pflanzen wie z. B. Lavendel und Rosmarin. Solche Pflanzungen sind ein Anziehungspunkt für zahlreiche Hummeln, Bienen und Schmetterlinge, die hier bei schönem Wetter fleißig Pollen und Nektar sammeln.


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