© Umweltamt, Foto: Stefan Cop

Projekt „Städte wagen Wildnis“

Umweltamt Stadt Frankfurt am Main, BioFrankfurt e.V., Senckenberg

In diesem Projekt werden über einen Zeitraum von fünf Jahren Flächen in und um die Städte Frankfurt, Hannover und Dessau-Roßlau weitestgehend sich selbst überlassen und dürfen „verwildern“. Das Pilotprojekt hat zum Hauptziel, die Bevölkerung für wilde Flächen in Städten zu sensibilisieren und zu begeistern. Überregionale und regionale Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildungsangebote sowie biologische und sozialwissenschaftliche Evaluierungen begleiten das Projekt und sollen den Weg für weitere Städte ebnen, künftig mehr Wildnis zu wagen. 

Wildnis ist auch gut für das Stadtklima, denn Grünflächen sind Rückzugsort an heißen Tagen und Pflanzen kühlen durch Verdunstung die Luft ab. Das Projekt leistet zudem einen Beitrag zur Erhaltung und Förderung von Arten- und Biotopvielfalt. Gerade im Klimawandel ist das essentiell, denn: Viele Arten, die den Temperaturveränderungen weichen müssen, brauchen hierzu „grüne Verbindungen“, um sich neue Territorien zu erschließen. Wilde Flächen in der Stadt können als Trittsteine dienen und damit zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen. Und je höher die biologische Vielfalt ist, desto größer ist die Möglichkeit für Natur und Mensch, sich an Veränderungen wie den Klimawandel anzupassen. 

„Städte wagen Wildnis“ ist ein Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Es wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Bau- und Reaktorsicherheit. Das Teilprojekt „Frankfurt wagt Wildnis“ wird zusätzlich von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region gefördert.


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