© Tropica Verde, Foto: Stefan Rother

Ananas versus Apfel

Tropica Verde e.V.

Der Konsum tropischer Früchte in Deutschland trägt gleich in mehrfacher Weise zum Klimawandel bei. Dabei sind es nicht nur die weiten Transportwege von Costa Rica bis nach Frankfurt, die tropische Früchte wie die Ananas zu einem Klimaschädling werden lassen. Zwar trägt der CO2-Ausstoß der Schiffe und insbesondere der Flugzeuge maßgeblich zu dem Klimawandel bei, doch auch der landwirtschaftliche Anbau vor Ort bildet einen entscheidenden Faktor hinsichtlich der Nachhaltigkeit. Vor allem die Ananas wird in Costa Rica in großflächigen Monokulturen angebaut, die eine Gefahr für die einheimischen Tiere, wie den Soldatenara oder den Ameisenbären darstellen. 

Tropica Verde setzt sich mit seinen Projekten in Costa Rica für die Erhaltung des Regenwaldes ein, der zunehmend Plantagen zum Opfer fällt. Durch Regenwaldschutz und Wiederbewaldung werden angesichts des drohenden Lebensraumverlusts Korridore geschaffen, die eine ausreichende Bewegung der Tiere gewährleisten. In Frankfurt schafft das Bildungsmodul „Der Ara und die Ananas“ ein Bewusstsein für die Problematiken des Früchtekonsums. Am Stand werden Ihnen die Hintergründe der Ananasproduktion näher gebracht und die Möglichkeiten aufzeigt, wie Konsumenten selbst einen Einfluss ausüben können.


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