Auf dem Weg zur Green City Frankfurt

Zur Intention dieser Seiten

Die Stadt Frankfurt am Main hat als Mittelpunkt der Rhein-Main-Region, als Verkehrsknotenpunkt und wichtiger Finanzplatz eine europäische und weltweite Bedeutung. International agierende Unternehmen, wie Messe, Flughafen, Banken und Börse, bedeuten für Frankfurt sowohl Chance als auch Herausforderung.

Ziel des Green-City-Prozesses ist eine lebendige und zukunftsfähige Stadt, die nicht auf Kosten künftiger Generationen lebt. In seiner Zielsetzung steht er in der Tradition der Frankfurter Agenda 21.

1992 haben Vertreter von 179 Staaten in Rio de Janeiro die Agenda 21 beschlossen, die klar signalisierte, dass Ressourcen endlich sind und geschont werden müssen. 1996 wurde auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung eine Lokale Agenda initiiert. Seither haben sich zahlreiche Frankfurterinnen und Frankfurter, Vereine, Organisationen und Unternehmen an der Entwicklung einer lebenswerten Stadt beteiligt.

Der Green-City-Prozess wurde mit der Bewerbung um den Titel „Europäische Grüne Hauptstadt 2014“ angestoßen. Frankfurt schaffte den Sprung in die Finalrunde. Dabei wurde im Vergleich deutlich, wie „grün“  Frankfurt schon ist. In der Zukunft geht es darum, die wirtschaftlichen, gesundheitlichen, sozialen, ökologischen und kulturellen Bedürfnisse und ihre komplexen Zusammenhänge in eine zukunftsfähige Balance zu bringen. Die Kompaktheit Frankfurts verschärft allerdings auch Konflikte– etwa wenn verschiedene Nutzungen um die knappen Flächen konkurrieren.

In Frankfurt hat sich viel bewegt. Grundlegende konzeptionelle Planungen und Projekte, die als Prototypen dienen können, sind entstanden. Der Green-City-Gedanke als Weiterführung der Lokalen Agenda ist inzwischen fest in der Stadt verankert. Vieles, was vorher unverbunden nebeneinander zu stehen schien – Radfahren, Abfalltrennung, Stromsparen oder die Parks – hat nun einen gemeinsamen Bezugspunkt unter dem gemeinsamen Dach von „Frankfurt Green City“.

Diese Seiten begleiten Sie auf Frankfurts Weg zur nachhaltigen Stadt. Sie bieten Informationen über Ideen und Projekte, sind eine Plattform für aktuelle Debatten und vermitteln Kontakte und vielfältige Anregungen.

Die Green City ­bietet Lebensräume für Mensch und ­Natur. Sie nutzt die Chancen umweltverträg­lichen Wirt­schaftens und ­bietet Unter­stützung für alle, die sonst im schnellen Takt der Stadt den Anschluss ­verlieren würden.

Was wir unter einer Green City verstehen

Eine nachhaltige Stadtentwicklung fördert einen Ausgleich zwischen öko­nomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen ­Bedürfnissen, der nicht auf Kosten Dritter oder nachfolgender ­Generationen geht. Die Green City ­bietet Lebensräume für Mensch und ­Natur. Sie nutzt die Chancen umwelt­verträg­lichen Wirt­schaftens und ­bietet Unter­stützung für alle, die sonst im schnellen Takt der Stadt den Anschluss ­verlieren würden. Sie ist ein lebendiger ­öffentlicher Raum, der Begegnungen ­ermöglicht. Die Entwicklung zu einer Green City ­erfordert das gesamte Wissen und kreative Potenzial von ­Verwaltung, Bürgerschaft und Unternehmen. Sie entsteht in einem breit ­angelegten gesellschaftlichen Diskurs.